DAS LAND MANGLAUBTESKAUMvon Norman Messenger In seinem fiktiven Sachbilderbuch nimmt Norman Messenger uns mit in die Welt seiner äusserst phantasievollen Reiseträume. Auf seinen Meeressegeltouren stöβt der Autor eines Tages auf eine nirgends verzeichnete Insel. Von Neugierde gepackt, begibt er sich auf Entdeckungstour dieses mysteriösen Ortes. Das Dorf besteht aus farbenfrohen Häusern, welche die unterschiedlichsten Formen haben. Die Kleidung der nur puppengroßen Inselbewohner ist ungemein dekorativ und besteht aus Naturmaterialien oder Fundstücken vom Strand. Überall begegnet man den merkwürdigsten Bäumen, die einen besitzen klauenähnliche Finger, bei anderen wiederum bestehen der Stamm und die Äste aus Seilen. Im Fluss und am Ufer gibt es die wunderlichsten Tiere und Pflanzen, so zum Beispiel den Papagei mit unzähligen kleinen, farbigen Flügeln. Die Blumen sind so bunt und so groß, unvorstellbar! In den gepflegten Gärten wachsen uns bekannte Früchte und Gemüse, aber in den unglaublichsten Farben. Am Zaubersee sucht der wunderliche Watvogel mit seinen riesigen Gummistiefeln im Schlamm nach Nahrung und die seltene Wackelpudding-Qualle ist bei den Inselbewohnern als Süßspeise sehr beliebt. Vor der Insel gibt es eine Reihe von ganz kleinen Inseln mit auβergewöhnlichen Tieren und Pflanzen: die Blätter der Schirmpalme sehen aus wie ein Regenschirm, der Clownfisch schneidet lustige Grimassen. Im Spukgebirge haben die Berge die Form von furchterregenden Geschöpfen. Auf der fröhlichen Lichtung steht tatsächlich ein Baum, der keine Blätter, sondern Buchstaben trägt. Mit diesen Buchstaben lernen die Inselkinder Lesen und Schreiben. Man glaubt es kaum, aber die Häuser sind am Fuβe eines Bücherberges gebaut, welcher Gutenachtgeschichten erzählt. So können die Inselbewohner ihm jeden Abend lauschen. |